Lösung von Klassen-Konflikten
Präventionskonzept des Städtischen Gymnasiums wurde erweitert
Zur Bearbeitung von Gruppenkonflikten in Klassen der Sek. I gibt es am Städtischen Gymnasium Bad Segeberg seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 ein Konzept zur Lösung von Klassen-Konflikten, das Konzept „Klassencoaching durch Peer-Mediatoren/innen“, das in Kooperation mit der Jugendbildungsstätte "Mühle", Bad Segeberg, entstanden ist.
Elf Schüler/innen des derzeitigen 11. und 12. Jahrganges und bereits ausgebildete Konfliktlotsen/innen sind an einem Wochenende im Verfahren des „Klassencoaching“ ausgebildet worden und stehen nun als Ansprechpartner ohne Über- und Unterordnungsverhältnisse („peer“) für Klassen zur Verfügung.
Das Klassencoaching ist als ein Angebot an eine Klasse zu verstehen, Gruppen-konflikte im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ aufzuarbeiten und zu lösen. Es kann durch die Lehrkraft oder die Schüler/innen selbst gewünscht werden.
Das Konzept wird bewusst Coaching genannt, weil hier die Ressourcen der Klasse und jedes Einzelnen in der Klasse durch das Verfahren aktiviert werden sollen. Es ist das Ziel, das soziale Klima in der Klasse zu thematisieren und mit der Unterstützung der Klassencoaches die Fähigkeit zur Selbststeuerung zu wecken und eine Lösungsfindung aktiv zu begleiten. Wie in der Peer-Mediation wird beim Klassencoaching lösungsorientiert gearbeitet. Das Klassencoaching ersetzt nicht die Beratungsarbeit von Lehrkräften oder andere schulinterne Interventionen bei Konflikten, sondern ist genau wie die Peer- Mediation ein auf leichte Fälle begrenztes Verfahren zur Lösung von Gruppenkonflikten. Die Klassencoaches können und sollen keine Probleme zwischen der Klasse und der Lehrkraft bearbeiten.
Ziele
Das Klassencoaching ist als ein Angebot an eine Klasse zu verstehen, Gruppen-konflikte im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ aufzuarbeiten und zu lösen. Es kann durch die Lehrkraft oder die Schüler/innen selbst gewünscht werden.
Das Konzept wird bewusst Coaching genannt, weil hier die Ressourcen der Klasse und jedes Einzelnen in der Klasse durch das Verfahren aktiviert werden sollen. Es ist das Ziel, das soziale Klima in der Klasse zu thematisieren und mit der Unterstützung der Klassencoaches die Fähigkeit zur Selbststeuerung zu wecken und eine Lösungsfindung aktiv zu begleiten. Wie in der Peer-Mediation wird beim Klassencoaching lösungsorientiert gearbeitet. Das Klassencoaching ersetzt nicht die Beratungsarbeit von Lehrkräften oder andere schulinterne Interventionen bei Konflikten, sondern ist genau wie die Peer- Mediation ein auf leichte Fälle begrenztes Verfahren zur Lösung von Gruppenkonflikten. Die Klassencoaches können und sollen keine Probleme zwischen der Klasse und der Lehrkraft bearbeiten.
Ablauf
Der Kontakt zwischen den Klassencoaches und der betreffenden Klasse wird über die Lehrkraft, die das Projekt begleitet, hergestellt. Sie ist das Bindeglied zwischen den Klassenlehrer/innen, der Klasse und den Peer-Coaches. Sie nimmt die Anfragen der Lehrkräfte oder Schüler/innen entgegen und vermittelt die Klassencoaches.
Eignet sich der Fall für ein Klassencoaching und ist die Bereitschaft sowohl der Lehrkraft als auch der Klasse vorhanden, vereinbaren die Klassencoaches einen Termin mit der Klasse. Es werden jeweils vier Peer-Coaches im Team pro Klasse eingesetzt. Ein Klassencoaching ist in Anlehnung an ein normales Coaching zeitlich begrenzt. Den Klassencoaches stehen für ihre Arbeit in der Regel zwei aufeinanderfolgende Unterrichtsstunden zur Verfügung.
Corinna Cochanski, Städtisches Gymnasium
Martin Karolczak, Jugendbildungsstätte „Mühle“, Stellv. Leiter
5.11.07

