Der Polenaustausch vom 7.4-13.4 war zwar eine kurze, aber erlebnisreiche Woche.
Von unserer Schule nahmen 12 Schüler und Schülerinnen an dem Austausch teil, von denen keiner ein Wort polnisch sprach. Diese Ursache machte den Austausch zusätzlich spannend und es gab viel zu lachen - jedenfalls für die polnische Seite, wir hatten eher einen Knoten in der Zunge.
Während wir in der Schule am Unterricht teilnahmen, haben unsere Austauschpartner viele Ausflüge gemacht , u.a. haben sie Hamburg, Lübeck und die Westküste besucht. Die Ausflüge waren sehr schön, aber anstrengend, was uns nicht davon abhielt nach den Ausflügen noch bis spät abends etwas zusammen zu unternehmen.
Den Ausflug an die Westküste haben deutsche und polnische Austauschschüler gemeinsam unternommen. Als erstes haben wir uns das Multimaar Wattforum angesehen, wo es lebende Tiere, vieles zum Verständnis der Strand- und Deichregion und einen speziellen Bereich über Wale gab. Anschließend sind wir zum St. Peter-Ordinger Strand gegangen und haben dort das zuvor „Gelernte“ live miterleben können und unseren Spaß gehabt. Später sind wir zum Eiderspeerwerk gefahren, wo wir leider kein Schiff entdecken konnten und ohne jegliche Aktion der Schleuse wieder fahren mussten.
Abends haben wir dann in dem Erweiterungsbau einen gemütlichen Abend mit den Austauschschülern der Berufsschule, unseren Eltern und den Lehrern verbracht.
Am Sonntag stand leider die Abreise nach Mikolow auf dem Plan, was für einen längeren Abschied sorgte. Zum Ende hin wurde uns dann noch mitgeteilt, dass sie unsere Straßen vermissen werden, denn die Heimreise bedeutete zwölf Stunden Holperfahrt. Doch nichts desto trotz mussten wir alle – do widzenia – auf Widersehen – sagen.
Jennifer Greve, 10 b


