„We are the champions“ - wir haben es tatsächlich geschafft und einen Platz auf dem Treppchen ergattert. Drittschnellste Schule in ganz Schleswig-Holstein! Eigentlich kann ich es immer noch nicht richtig glauben… aber der Reihe nach:
Am 6. 6. 2009 fand zum 8. Mal der Staffelmarathon auf der schönen Insel Helgoland statt. Und wie schon in den vergangenen Jahren war auch diesmal das Städtische Gymnasium mit dabei, nachdem wir uns recht souverän mit neuem Streckenrekord beim Kreisausscheid um den Segeberger See gegen das Alster-Gymnasium aus Henstedt-Ulzburg und die Dahlmannschule durchsetzen konnten.
Am Freitag, den 5. 6. 09 ging es in aller Frühe mit dem Bus nach Büsum, um von dort mit der Fähre nach Helgoland überzusetzen, wobei der Wind und die rauhe See den meisten von uns stark zu schaffen machte. Auf Helgoland angekommen bezogen wir unser Quartier in der James-Krüss-Schule und nutzten den Rest des Tages zur Vorbereitung auf den Lauf.
Am nächsten Morgen ging es nach einem kurzen Frühstück endlich los. Die Strecke beginnt mit einer kleinen Runde auf dem Unterland, bevor es dann den berüchtigten „Düsenjäger“ hinauf zum Oberland geht. Glaubt man an dieser Stelle, das Schlimmste überstanden zu haben, so wird man auf den folgenden Kilometern eines Besseren belehrt: Schier endlos und immer leicht bergan scheint sich der malerische Weg am Rand des Plateaus entlangzuziehen, vorbei an der Langen Anna und dem Leuchtturm bis hin zur „Röhre“, die den Beginn des steilen Abstiegs ins Unterland markiert. Insgesamt beträgt die Länge der Strecke 5,2 km mit einem Höhenunterschied von 75 m, von denen der „Düsenjäger“ allein etwa 30 m ausmacht. Jeder Läufer hatte diese Strecke zu bewältigen, so dass die gesamte Mannschaft insgesamt auf die Marathonstrecke von rund 42 km kam.
Relativ schnell war klar, dass wir gute Chancen auf einen der vorderen Plätze haben würden. Kjell und Lasse, unseren beiden Startläufer, hatten sich einen Platz im vorderen Mittelfeld erkämpft. Anabel und Christoph sowie den beiden Erwachsenen gelang es dann, sich langsam nach vorne zu kämpfen. Am Ende kam es dann auf unsere Schlussläuferinnen Klara und Madlen an - und es schien unglaublich knapp zu werden. Die beide Schlussläuferinnen des Johanneums (Lübeck) und der Auguste-Viktoria-Schule (Itzehoe) waren bereits im Ziel - doch hatte es vielleicht zum dritten Platz gereicht? Erst bei der Siegerehrung kam die Erlösung: 3 h 3 min 58 s - das war der erhoffte dritte Platz! Gegenüber dem Vorjahr waren wir noch einmal 3,5 min schneller geworden.
Jens Grundmann

