Wir, Beate Guder und Anja Kromm, haben in den letzten Jahren beim BeratungslehrerInnenverband Schleswig-Holstein die Ausbildung zum Beratungslehrer absolviert. Petra Herbst nimmt dieses Schuljahr an dieser Fortbildung teil.
Im Rahmen der Beratungslehrerfortbildung wurde uns Handwerkszeug vermittelt, das uns hilft, unsere Aufmerksamkeit zu schulen, Konfliktsituationen frühzeitig zu erkennen und zu deeskalieren, flexibel in schwierigen Gesprächssituationen mit Schülern, Eltern und Kollegen zu intervenieren. Kernstück der Ausbildung war die Vermittlung von Beratungskompetenz in schwierigen Alltagssituationen zur Anbahnung von Bewältigungsstrategien und neuen Lösungen oder ggf. zur Weitervermittlung an Fachdienste.
Inhalte der Fortbildung waren
- Grundlagen der Beratung
- Selbst- und Fremdwahrnehmung (Feed-back)
- Gestaltung eines Beratungskontaktes
- Selbstreflexion (meine Rolle, meine Ressourcen, meine Grenzen)
- Elemente der Gestalttherapie für die Beratung nutzen
- Elemente der Transaktionsanalyse für die Beratung nutzen
- Systemische Beratung
- Mein soziales Umfeld
- Möglichkeiten und Grenzen der Beratung
- Außerschulische Unterstützungssysteme, Kooperation
Mögliche Aufgabenbereiche für Beratungslehrer sind
- auffällige Schüler
- sich isolierende Schüler
- störende Schüler
- durch hohe Fehlzeiten auffallende Schüler
- durch häufiges Zuspätkommen auffallende Schüler
- durch veränderte Körpermerkmale, wie z.B. dünn/dick, müde, aufgekratzt
Was können wir anbieten?
- Zeit zum Zuhören
- Zeit nach Lösungen zu suchen
- ev. „Streithähne“ zusammenführen zu helfen
- Problemen auf die Spur zu kommen
- Adressen vermitteln
Was können wir nicht anbieten?
- Wir erziehen nicht im Sinne der Eltern.
- Wir therapieren nicht im Sinne der Professionellen.
- Wir disziplinieren / strafen nicht im Sinne der Schulordnung.
- Wir zaubern keine Lösungen herbei.
Sprechzeiten
Wo? à Raum 32
Wann? à Terminabsprachen in der Sprechstunde am Dienstag 6. Stunde

