| Das letzte Schuljahr wurde wieder mit einer Vorhabenwoche beendet. An drei Tagen der letzten Woche verfolgten die Klassen ihre eigenen Projekte abseits vom täglichen Unterrichtsgeschehen. |
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Die Projektleitung wurde dabei meistens von der Klassenleitung übernommen, jedoch engagierten sich auch Fachkolleginnen und –kollegen, die keine eigene Klasse hatten, und auch Eltern. |
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So wurde gebastelt, geredet, gelesen, gesungen, gebolzt, geforscht, gekocht, gegessen, getrunken, gewandert, geschrieben, geknipst, gemalt, gesucht, gefunden, gelaufen, gefahren, gelacht, um am Donnerstagnachmittag Eltern, Freunde und Bekannte zum Tag der offenen Tür zu empfangen. |
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Bis zum Abend konnten wir uns über Australien, die Tiere und Pflanzen in Schleswig Holstein, Haushaltschemie oder die antike Götterwelt informieren, verschiedenen Theater- und Bandprojekten zuhören (und –sehen) und wurden in von einzelnen Gruppen organisierten Cafés mit Speisen und Getränken mehr als reichlich versorgt. |
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| So waren die Vorhabentage ein gelungener Abschluss des langen zweiten Schulhalbjahres und ein schöner Vorgeschmack auf die Sommerferien. Vielen Dank an Herrn Christiansen und seine Arbeitsgruppe zur Weiterentwickung der Projektwoche! |
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Projekt Trave
Vorhabentage – bei diesem Begriff kann man sich ja schon das Schlimmste ausmalen, oder? Nun ja, so schlimm war es dann doch nicht, besser gesagt: Die meisten Klassen hatten meist einheitlichen Spaß an ihren jeweiligen Unternehmungen.
Meine Klasse, die 9c, jetzt 10c, führte am Dienstag und am Mittwoch Untersuchungen in der Trave durch. Dies war durchaus interessant und man konnte viele kleine Insektenlarven und diverse Würmer neu kennen zu lernen, die man noch nie zuvor gesehen hatte. Am Montag bereiteten wir uns auf unser Projekt vor und erkundeten die Trave schon einmal zu Fuß, fischten einiges Getier aus dem Fluss heraus, mussten dieses aber wieder freilassen, da wir die eigentlich Untersuchung mit Kontrolle der Tiere und Tierarten, erst am darauf folgenden Tag beginnen wollten; wir arbeiteten schließlich recht zügig; wir hatten sogar die Zeit, einige Stichlinge zu fischen. Dabei gingen sogar zwei größere ins Netz. Diese ließen wir dann aber auf Geheiß von Herrn Holze wieder weiter schwimmen. Am Mittwoch Morgen wurden dann noch einige Insektenlarven aus der Trave gefischt, damit wir diese später zur Schau stellen konnten. Wir mussten sie allerdings mit Spiritus töten, was in manchen Fällen nicht ganz so schnell ablief, wie man es so gern gehabt hätte. Einige von den Larven ließen wir jedoch leben und steckten sie zusammen mit den zwei Dutzend Stichlingen in ein mit Travewasser-und Sand gefülltes Aquarium. Die toten, in Alkohol eingelegten Larven wurden in kleine Behälter unter Periskope gestellt, damit man sie vergrößert sehen konnte. Neben dem Periskopen wurden Bücher beigelegt, in denen man sich über die zu begutachtende Art informieren konnte.
Insgesamt war es eine richtig schöne letzte Woche zum Abschluss des Schuljahres 2006/07, von dem sich am Donnerstag, dem Tag der offenen Tür, auch die Eltern und angereisten Gäste überzeugen konnten. Karsten Bracker

